Bisheriges Würdigen

Um Menschen für eine Veränderung zu gewinnen, ist es unbedingt wichtig, das bisherige Verhalten zu würdigen. Wir gehen davon aus, dass Menschen in der Regel ihr Bestmögliches tun. In den Workshops wird das daher direkt zu Beginn deutlich gemacht. So kann zum Beispiel die Führungskraft fokussieren, was am Bisherigen gut und sinnvoll war und was es aber auch für die Zukunft jetzt braucht z.B. durch das starke Wachstum.

Ressourcen- und Lösungsorientierung

Damit Teilnehmende neue und kreative Lösungen finden können, brauchen sie einen positiven Grundzustand. Dies ist auch neurophysiologisch nachweisbar. Statt auf Ursache, Mangel oder Schuld zu fokussieren, versuchen wir mehr gemeinsam zu schauen, was schon gut läuft und wie davon noch mehr erreicht werden kann. Wir richten den Fokus in den Workshops auf die Momente, in denen die gewünschten Ziele schon gelebt wurden. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass wir nicht genauso auch auf die Probleme und Herausforderungen schauen – im Gegenteil. Nur wenn alle Beteiligten in ihrem Ressourcenzustand sind, werden sie ganz anders auf die “Probleme” schauen und auch komplexe Themen schneller und besser lösen können.

Praxis. Praxis. Praxis.

Theorie wird so weit wie möglich ausgelagert. Die Teilnehmenden können Dinge vor- oder nachlesen oder interaktiv über unsere Elearning Plattform vertiefen. In den Präsenzzeiten ist der Fokus auf der Praxis: In der Einstiegsrunde nennen die Teilnehmenden ihre konkreten Praxisfälle oder Fragen. Statt konstruierten Rollenspielen arbeiten wir dann an echten Fällen aus der Unternehmenspraxis, die Teilnehmer sind sie selbst. Häufig wird in Trainings etwas “geübt”, dann gibt es Feedback und das wars. Wir versuchen, dass nach dem Feedback die Situation nochmals wiederholt wird und die Führungskraft das Verhalten direkt neu ausprobiert wird mit dem integrierten Feedback. Das “neue” Verhalten im Training bereits umzusetzen erleichtert den Transfer in den Unternehmensalltag.

Situativer Ansatz

Wir entwickeln im Vorfeld ein Konzept, aber vor Ort im Workshop oder Training verstehen wir noch besser, was am besten zur Lösung/ Zielerreichung beiträgt. Dann passen wir den Ablauf vor Ort und in der Situation den Bedürfnissen der Teilnehmenden an. Die Ziele des Moduls behalten wir dabei im Auge.

Jedes Individuum zählt. Und jedes persönliche Anliegen.

Jede Gruppe in einem Training oder Workshop ist anders und jede Person hat ihre ganz eigene Herausforderung und Geschichte. In der Einstiegsrunde wird daher das persönliche Anliegen jedes Einzelnen für dieses Training oder den Workshop abgefragt. (Wenn Sie heute Abend hier raus gehen und es hat sich gelohnt, was ist dann persönlich für Sie passiert?“). Diese Punkte sind der Maßstab, nach dem sich unsere Trainer*innen richten und am Ende wird nochmals darauf geschaut.

Wir wissen es nicht besser.

Wir sind in der Haltung, dass die beste Lösung im System selbst und bei den Beteiligten liegt. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen wieder in einen guten Dialog zu bringen und einen Lernatmosphäre zu schaffen, in der innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen gefunden werden können. Wir bringen gerne unsere gelebten Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit mit Menschen und Organisationen ein – aber immer als Angebote und mögliche Ideen – und immer mit der Haltung, dass es hier ganz anders laufen kann. Denn so kann der Prozess während der ganzen Zeit flexibel bleiben und sich immer wieder neu erfinden. Nicht-Wissen heißt nicht, dass wir uns nur raushalten oder zurückgezogen agieren. Wir nehmen die Verantwortung für den Prozess sehr ernst und uns zu Herzen.

Wir entwickeln unsere Ansätze gemeinsam mit dem Kunden.

Das Wissen der internen Beteiligten ist uns wichtig. Deshalb verändern sich unsere Inhalte mit den Unternehmen und den Aufgabenstellungen. Wir aktualisieren unsere Inhalte laufend anhand neuer Entwicklungen in Unternehmen und der Gesellschaft. Bei all dem lassen wir unser Wissen aus der Erfahrung in Organisationen bzw. in der Arbeit mit Menschen einfliessen.

Entschleunigung

Für die Begleitung von beschleunigten Systemen mit hoher Komplexität braucht es vom Coach oder Prozessbegleiter ein hohes Maß an Fähigkeit zur eigenen Entschleunigung, damit außergewöhnliche Lösungen gefunden werden können. Den eigenen Zustand zu managen erachten wir als wichtiger als jede Technik oder Methode. Denn Zustände übertragen sich. Wenn ich als Coach oder Berater aus meinen eigenen Antreibern heraus agiere, treibe ich auch mein Gegenüber oder das Unternehmen an, das ich begleite.